ARD, ZDF: Programmbeschwerde wg. MH17-Falschmeldungen

Letzte Woche berichtete die Lügenpresse in großen Aufmachern über angebliche Beweise, dass Russland in Sachen MH17 Satellitenfotos gefälscht habe. Im Nachhinein stellte sich die "Bellingcat"-Nummer als als plumpe Propaganda ohne Beweise heraus. Während SPIEGEL & Co. anschließend im Kleingedruckten zurück ruderten, wartet man auf eine Gegendarstellung bei ARD & ZDF bisher vergeblich. - Ex-Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam erstattete nun Programmbeschwerde. Ob's hilft?

via Volker Bräutigam
Programmbeschwerde:

Verstoß gg. NDR-Staatsvertrag §§ 5,7 u. 8 seitens ARD-aktuell Berichterstattung am 01.06. 2010 über russische Dokumentenfälschung btr. Abschuss der MH17 über der Ost-Ukraine

Sehr geehrte Frau Vorsitzende Pohl-Laukamp,
lieber Herr Marmor,
erlauben Sie bitte, dass ich mit meinem Standardsatz beginne: „Hiermit erhebe ich Programmbeschwerde gegen ARD-aktuell wegen Verstoßes gegen den NDR-Staatsvertrag“ (Konkretes s. Betreffzeile).
Die beklagten Verstöße kamen nicht nur in der Sendung „Tagesthemen“ vor, sondern auch im Internet-Portal tagesschau.de und in nachfolgenden Sendungen. Als Tatsache behauptet wurde, und zwar beweislos und offenkundig unüberprüft, Russland habe Fotodokumente über den Abschuss eines Flugzeugs der Malaysian Airlines gefälscht.
Beleg:
„Nach dem Absturz des Malaysia Airlines Fluges MH 17 über der Ostukraine verdichten sich die Hinweise, dass die Russische Regierung Beweismaterial manipuliert hat. Das russische Verteidigungsministerium hatte Satellitenbilder präsentiert, die nahelegen, dass die Maschine von einer Flugabwehrrakete der ukrainischen Truppen abgeschossen wurde. Nach den Erkenntnissen einer investigativen britischen Rechercheplattform waren einige der Aufnahmen digital bearbeitet und falsch datiert. Bei dem mutmaßlichen Abschuss waren im vorigen Sommer 298 Menschen getötet worden. Einen ausführlichen Bericht zum Thema und weitere Hintergründe finden Sie auf tagesschau.de (…)”
Auf „tagesschau.de“ hieß es zwar im Titel noch halbwegs vorsichtig„Russland soll Fotos gefälscht haben“, doch verzichteten die Autoren bereits im Vorspann auf jegliche journalistisch notwendige und sachlich gebotene Zurückhaltung:
“Mithilfe von Satellitenfotos wollte die russische Regierung belegen, dass die Ukraine für den Abschuss des Fluges MH-17 verantwortlich ist. Die Recherchegruppe Bellingcat hat nun nachgewiesen, dass die Fotos manipuliert worden sind. (..)”
Bereits lange vor der fraglichen Tagesschau-Sendung war im Internet nachzulesen, um welch einen windigen Verein es sich bei “bellingcat” handelt, der von der Tagesschau zur “investigativen britischen Rechercheplattform“ stilisiert und als (im übrigen einzige) glaubwürdige und zuverlässige Quelle für die abenteuerliche Meldung ausgegeben worden war:
Amateure, querfinanziert möglicherweise von anglo-amerikanischen Geheimdiensten sowie u.a. von dem internationalen Großspekulanten George Soros, der sich mit mehreren hundert Millionen US-Dollar in der Ukraine engagiert hat. Es war auch von vielen Seiten darauf aufmerksam gemacht worden, wie unseriös und hergeholt die Behauptungen waren. Quellenhinweise und Belege dazu hier weiter unten.
Unter dem Titel Abschuss (1): “Der Westen mauschelt weiter” hatte schon am Morgen dieses 1. Juni der vormalige ARD-Journalist Christoph Hörstel vorexerziert, was erste Pflicht einer sauber arbeitenden Redaktion gewesen wäre: Er hatte sich die Quelle der Nachricht etwas genauer angesehen.
Und u.a. geschrieben:
„ (…) Statt dessen angebliche Belege jetzt durch “bellingcat”, ganz wie zuvor bei CORRECT!V, zwei seltsame Einrichtungen, die schon durch ihre Gemeinsamkeiten im Namenslayout auffallen und stutzig machen müssen, bis dann Jahre später irgendein US-Oligarch als Geldgeber auftaucht – oder eine CIA-Frontorganisation, die Grenzen verschwimmen zusehends. Jedoch bleibt anzumerken: Letztendlich müssen diese Angaben allesamt nicht so stimmen wie dargestellt – und können möglicherweise auch ganz anders interpretiert werden. Kurz: WANN ENDLICH schweigen die Lügenmedien und kommen die angeblichen Untersucher-Institutionen in Großbritannien und den Niederlanden mit einem tatsachengerechten und verlässlichen Ergebnis? (…)“
Hörstels Seite führe ich hier nur als Beispiel an, es gab viele um Seriosität und Distanz bemühte Veröffentlichungen, die ARD-aktuell zu äußerster Vorsicht vor der britischen Tataren-Meldung hätten bewegen müssen: Der “bellingcat”-Autor der kindischen Behauptung, Russland habe Satellitenfotos mittels Photoshop-Funktionen gefälscht, um damit die Weltöffentlichkeit über den MH17-Abschuss zu täuschen, verfügt ebenso wenig wie seine Mittäter über nennenswerte Expertise für die Auswertung militärischer Satellitenfotos, noch hat die Gruppe das entsprechende Equipment.
Zum „international anerkannten Waffenexperten“ wurde er lediglich von der Boulevardpresse hochgejubelt, seriöse Nachweise für seine Fachlichkeit sind nirgends zu finden.
Nicht nur dank des Kollegen Hörstel sondern auch dank vieler anderer Quellen war schon im Lauf des Tages bekannt, wie äußerst fragwürdig die “bellingcat“-Nummer war. Jede halbwegs sauber arbeitende Redaktion hätte bei Eintreffen der “bellingcat“-Boulevardmeldung als erstes nachgeprüft, was diese Quelle überhaupt wert ist.
„(…) Bellingcat versucht sich an einer Geschichtsklitterung, was angesichts seiner allgemeinen Vorgehensweise, nämlich der Bemächtigung unkritisch rezipierter Social Media-Bilder, die nach Belieben auswertbar sind, nicht allzu schwer fällt. Bilder lassen sich so und so auswerten. Sie sind schlicht irrelevant ohne kritische Einbettung in einen Kontext. (…)“
Die Kriminalbuchautorin und vormalige Staatsanwältin Gabriele Wolff belegt auf ihrer Internet-Seite, dass sie genau weiß, mit was und wem sie es zu tun hat.
Eine sauber arbeitende Redaktion hätte überprüft, wer hinter “bellingcat“ eigentlich steckt und wäre u.a. auf diese Quelle gestoßen:
Freilich, eine sauber arbeitende Redaktion hätte … Meine Beschwerde richtet sich jedoch gegen die Arbeit der ARD-aktuell-Redaktion.
Eine gesonderte Würdigung verdient deren hinterhältige und den Zuschauer zu Trugschlüssen verleitende Formulierung
„ (…) verdichten sich die Hinweise, dass die Russische Regierung Beweismaterial manipuliert hat (…)“
Die Tagesschau behauptet damit unausgesprochen das Vorhandensein weiterer, als seriös anzusehender Hinweise auf russische Dokumentenfälschung, die sie jedoch weder präsentiert noch deren Quelle sie mitteilt; vielmehr bleibt die Redaktion jeden Beleg schuldig. Der Schaden ist ja schon angerichtet, die Zuschauer sind indoktriniert, der propagandistische Zweck dieser Hinterhältigkeit ist erreicht.
„Es haben sich Hinweise verdichtet“
Mit solchem Sprachmüll garniert die Tagesschau ihre Portion Gerüchtedreck aus den Giftküchen der Geheimdienste und serviert das ihrem Millionenpublikum. Schändlich – und jedenfalls auch staatsvertragswidrig, wie ich weiter unten noch explizit darlege.

Seriöse Journalisten hätten den gesamten Stuss in den ARD-aktuell-Papierkorb gelegt, wohin er tatsächlich gehörte. Allenfalls hätten sie erwogen, die Story im Konjunktiv zu veröffentlichen, allerdings mit vielen „angeblich und „mutmaßlich“ davor; sie hätten bewusst gemacht, dass es keine Fakten, keine tragfähigen Beweise und keine bestätigenden Informationen von neutraler Seite für die Behauptung gibt, Russland habe Bilder für eine Weltnachricht gefälscht. Halbwegs noch erträglich, weil einigermaßen distanziert, berichtete in diesem Sinne der Bayerische Rundfunk:
Nach dem Abschuss der malaysischen Passagiermaschine MH17 über der Ukraine sieht sich Russland jetzt mit Manipulationsvorwürfen konfrontiert. Der Kreml soll die Satellitenfotos zum Absturz bearbeitet haben. Bisher macht Russland immer noch Kiew für den Absturz von Flug MH17 über der Ukraine verantwortlich. Doch nun will die unabhängige Journalistenvereinigung Bellingcat bei Analysen herausgefunden haben, dass Satellitenbilder am Computer verändert worden sind (…)“
Nicht so die Entscheidungsträger von ARD-aktuell. Als tags darauf klar war, dass Tagesschau und Tagesthemen einer Angeberei, einer läppischen Ente aufgesessen waren, reichte es bei der Redaktion nicht einmal zu einer Relativierung, geschweige denn zu einer Berichtigung oder gar einer Entschuldigung. Zu der käme es, wenn überhaupt, dann allenfalls hübsch versteckt in einem Blogbeitrag auf tagesschau.de, eventuell mit dem abweisenden Konterfei des Chefredakteurs, aber jedenfalls ohne Absicht einer umfassenden Wiedergutmachung des angerichteten Schadens.
Journalistisch schäbigeres Arbeiten ist schlechterdings kaum vorstellbar.

Selbst die rechtskonservativen kommerziellen Medien hierzulande hielten dazumal nachträglich distanzierende Veröffentlichungen für geboten:

Solche korrigierenden Nachrichten nicht gebracht zu haben, ist der Redaktion ARD-aktuell m.E. ebenfalls als Verstoß gegen den Staatsvertrag anzukreiden, denn das gehörte zur „umfassenden Information“ i.S.d. Staatsvertrags; nachdem nun einmal „A“ gesagt worden war, hätte seriöserweise auch „limente“ gesagt werden müssen. Zur Wahrung des journalistischen Auftrags und Anstands.

Was wir Zuschauer von der ARD-aktuell-Chose zu halten haben, hat die Internet-Seite propagandaschau.de in begrüßenswert drastischer Form zusammengetragen unter dem Titel:

Darf ich Sie sowie die Damen und Herren Ihrer Gremien nunmehr bitten, sich der Mühe zu unterziehen und das nötige Quellenstudium selbst vorzunehmen? Nach meiner Ansicht stellt die hier zitierte „Nachrichten“gebung einen groben Verstoß gegen den NDR-Staatsvertrag und die entsprechend für die ARD geltenden Bestimmungen dar.
§ 8 Programmgestaltung
(1) Der NDR ist in seinem Programm zur Wahrheit verpflichtet. (…) Wertende und analysierende Einzelbeiträge haben dem Gebot journalistischer Fairness (…) zu entsprechen. Ziel aller Informationssendungen ist es, sachlich und umfassend zu unterrichten (…).
(2) Berichterstattung und Informationssendungen haben den anerkannten journalistischen Grundsätzen, auch beim Einsatz virtueller Elemente, zu entsprechen. Sie müssen unabhängig und sachlich sein. Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen.
Besonders die hier farblich hervorgehobene Textpassage entzieht sich jeder abschwächenden Interpretation. Die beklagten TS- und TT-Nachrichten wurden ersichtlich nicht gemäß dieser Bestimmung vor der Verbreitung geprüft, sondern nach dem bei ARD-aktuell gebräuchlichen antirussischen Propagandaschema F übernommen und bedenkenlos hinausposaunt.
Es reichte nicht einmal zu schlichter Logik, sonst hätte die Tagesschau nicht den Schwachsinn formuliert, das Flugzeug sei „von einer Rakete abgeschossen“ worden. Erfahrungsgemäß schießen Raketen nicht selbst, sondern werden geschossen … Sprache ist bekanntlich ein Instrument des Denkens. Manifeste Gedankenlosigkeit und grausige sprachliche Schlamperei pflegen längst eine innige Liebesbeziehung bei ARD-aktuell und prägen das Erscheinungsbild dieses „Flaggschiffs der deutschen TV-Nachrichtensendungen“.
Von Belang für meine Beschwerde sind außerdem diese Staatsvertragsbestimmungen:
§ 5 Programmauftrag
(1) Der NDR hat (…) einen objektiven und umfassenden Überblick über das internationale, europäische, (…) Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sein Programm hat der Information (…) zu dienen.
§ 7 Programmgrundsätze
(2) (…). Das Programm des NDR soll (…) die internationale Verständigung fördern, für die Friedenssicherung (…) eintreten (…)

Ich bitte Sie ausdrücklich, Ihre Gremien ohne Umweg mit meiner Beschwerde zu befassen und mich vor allem mit ARD-aktuell-Stellungnahmen im gniffkeschen selbstkritiklosen Aufrichtigkeitskeitsmodus und entsprechendem Sachlichkeitsgehalt zu verschonen; des Chefredakteurs permanent öffentlich hergebetetes Mantra von den Spitzenfachkräften, die angeblich bei ARD-aktuell tätig seien, beweist zwar in der Debatte über fragwürdige Sendungsinhalte gar nichts, erst recht keine Fehlerfreiheit, es ist dafür aber an Arroganz nicht zu überbieten und nervt entsprechend.
Zudem ist mir hinlänglich bekannt, dass der Herr Chefredakteur ARD-aktuell auf Proteste gegen die russlandfeindlichen Fehlleistungen seiner Redaktion nach dem Muster reagiert, er und seine ARD-aktuell-Mannschaft seien sui generis im Besitz der reinen Wahrheit, und demzufolge befänden sich sämtliche Kritiker sowieso im Irrtum.
Ich bin allerdings geradezu versessen darauf, mit den unvergleichlich hilfreicheren Erkenntnissen derer beglückt zu werden, die eigentlich zur qualitätssichernden Nachkontrolle auch des Nachrichtenangebots der Tagesschau und der Tagesthemen berufen wurden, nämlich Sie, die Damen und Herren NDR-Rundfunkräte.
Mölln, 04. Juni 2015
Mit freundlichen Grüßen
gez. Volker Bräutigam

In propagandaspel rond MH17 zijn niet alleen Russen verdacht

In het wespennest dat is ontstaan rond de ramp met vlucht MH17 worden in het westen vaak Russische bronnen als propaganda bestempeld. Toch spelen lang niet alleen Russen het vuile propagandaspel mee.
Het gerenommeerde Duitse weekblad Der Spiegel moest deze week flink door het stof.
Het blad staat bekend om goede onderzoeksjournalistiek op basis van gedegen feitenonderzoek, maar vloog in de berichtgeving over vlucht MH17 toch uit de bocht.
De online redactie van het blad plaatste een opvallendeexcuusbrief naar aanleiding van het blinde vertrouwen dat het tijdschrift had gehad in het burgerjournalistenplatformBellingcat. Dat vertrouwen, zo ontdekte Der Spiegel zelf, was niet terecht.

Wat is er aan de hand?

De meeste analisten gaan er intussen vanuit dat vlucht MH17afgelopen zomer uit de lucht is geschoten door een zogenoemde BUK-raket. Maar wie die raket heeft afgeschoten en vanaf welke plek is allerminst duidelijk. Oekraïne wijst de Russische separatisten als schuldige aan, terwijl Rusland beweert dat Oekraïne de raket afschoot.
Het bewijs voor het Russische standpunt zijn satellietbeeldenwaarop een BUK-installatie op Oekraïense grondgebied te zien zou zijn. Het Russische leger presenteerde deze beelden al daags na de vliegramp vorig jaar.

Valse beelden

Volgens Bellingcat, een website van de Britse blogger Eliot Higgins, zijn die satellietbeelden vervalst. De beelden zouden van een andere dag zijn en bovendien zou er met hulp van Photoshop een BUK-installatie op zijn getoverd.
Als Higgins, een werkeloze hobbyist zonder enige relevante professionele ervaring op dit onderwerp, een Rus was geweest, zou hij door westerse media ongetwijfeld zijn weggezet als een complotdenker. Bellingcat schrijft al vanaf het begin dat de pro-Russische separatisten de Boeing uit de lucht hebben geschoten en komt voortdurend met 'bewijzen' voor dit standpunt. Het is precies dezelfde werkwijze die Russische propaganda-media hanteren en die door het westen zo wordt verafschuwd.

Blind vertrouwen

Maar Bellingcat wordt door westerse media, onder aanvoering van Der Spiegel, uiterst serieus genomen. 'Hoe Rusland het MH17-bewijs manipuleerde,' schreef het weekblad afgelopen maandag nog. Het artikel is volledig gebaseerd op een analysevan de satellietbeelden door Bellingcat. Ook Nederlandse media penden de analyse van Bellingcat driftig over. Slechts een enkeling, onder wie Joost Niemöller, plaatste vraagtekens bij de conclusies.
Waarom dat blinde vertrouwen in dit platform voor burgerjournalisten? Die vraag is kennelijk ook gesteld op de redactie van Der Spiegel in Hamburg. Het tijdschrift vroeg een échte forensisch wetenschapper de analyse van Bellingcat onder de loep te nemen. Het oordeel van de wetenschapper wasvernietigend: de analyse van Bellingcat is niet forensisch verantwoord, en bovendien zeer subjectief. Op basis van het 'bewijs' van Bellingcat kan met geen mogelijkheid worden aangetoond dat Moskou de beelden heeft gemanipuleerd, zo oordeelde de wetenschapper.

Ook westerse propaganda

Der Spiegel besloot Bellingcat maar eens verder onder de loep te nemen en ontdekte dat één van zijn medewerkers een voormalige werknemer van de Stasi is geweest. Het tijdschrift plaatste vervolgens een 'mea culpa' op zijn website. Het blad zegt van deze fouten te hebben geleerd en belooft een betere omgang met bronnen in de toekomst.
Zelfs een tijdschrift van statuur zoals Der Spiegel maakt zo nu en dan een misstap op het mijnenveld van de propagandaoorlog. Ook voor Nederlandse media is dit een wijze les: aan het schimmige spel rond MH17 doen echt niet alleen de Russen mee.

Servaas van der Laan

Servaas van der Laan (1984) werkt sinds mei 2012 als online redacteur bij Elsevier.

German media believe pseudo-experts bloggers about downed Ukraine Malaysian Boeing



Based in their reports on the findings of the incompetent "experts", the German media have become an instrument of anti-Russian propaganda, writes Die Propagandaschau. Accusing Russia of "falsification" of data about the crash an airliner MH 17, self-proclaimed "experts" site Bellingcat admit blunders than discredit themselves and the Western press.

According to Die Propagandaschau, German media continue to spread lies and disinformation about the conflict in Ukraine."The scheme of manipulation of public opinion in the Ukrainian conflict is no different from what can be seen in Syria: there is a one-sided accusations, demonization and harassment against one of the parties to the conflict to hide or justify warmongering its part", - quotes the author InoTV material.

These aviation experts such as Peter Hayzenko or well-known journalists such as Seymour Hersh, do not speak to the media, because their data contradicts Western propaganda, the author writes Die Progandaschau. The statements of witnesses who saw MH 17 near or provide convincing evidence, completely ignored. The "evidence" becomes incompetent "expertise" bloggers Bellingcat site without any special education.

For example, the newspaper Der Spiegel wrote: "These forensic analysis: it is obvious that the Kremlin rigged crash photos MH 17 satellite ... According to experts, the Kremlin used the program Photoshop». June 1 German TV station ARD reported: "After the crash Malaysian Airlines MH 17 in eastern Ukraine there are more evidence pointing to the fact that the Russian government has implemented the manipulation of evidence in relation to the material. The Russian Defense Ministry showed satellite images, according to which the plane was shot Ukrainian missiles. According to the British news site, some of the images were processed and fabricated. " In turn, the German television station ZDF on the same day repeated the words of the ARD "experts" and "Russian manipulation."

As explained by the author DiePropagandaschau, «what bloggers site Bellingcat allegedly found in his" court "analysis - is the usual format data EXIF, which by default inserted into each processed document." "Experts" ignore the fact that the images obtained from the satellite are stored in the format of RAW, which is the usual photo editors can not open. It goes without saying that their size and format are processed, and that if necessary, add comments, and text. "Thus, the" experts "make a scandal out of absolutely normal things," - emphasizes the author of Die Propagandaschau.

In addition, c by the service Google Earth «experts" also try to prove that the date of taking pictures was "faked" Russian. It is doubtful for two reasons, the author of the material: first, Russian would risk immediately be charged by the real experts from the United States, and second, Google Earth images of themselves is not exactly dated.

Dr. Neal Kravets, the creator of the program FotoForensics, which used the site Bellingcat, confirmed that the bloggers have made the wrong conclusions. "Thus, the blog Bellingcat been pure propaganda, and German television channels ARD and ZDF carried very real disinformation, using sources such frivolous" - sums up the author of the material.

Der @SPIEGELONLINE : We waren te goedgelovig met @Bellingcat. Bij Nederlandse media nog steeds doodse stilte.

Was wir aus der Berichterstattung über den Bellingcat-Report lernen

Wer schoss den Malaysia-Airlines-Flug MH17 ab? Seit dem Absturz der Passagiermaschine am 17. Juli vergangenen Jahres suchen Ermittler, Flugexperten und Journalisten nach einer Antwort auf diese Frage.

Ein Recherche-Team von SPIEGEL, "Correctiv" und dem "Algemeen Dagblad" hat deutliche Hinweise darauf gefunden, dass das Flugzeug von einer russischen BUK-Rakete abgeschossen wurde. Die russische Regierung veröffentlicht dagegenimmer neue angebliche Beweise, dass ukrainische Kräfte dafür verantwortlich sind. Das Verteidigungsministerium in Moskau präsentierte dazu am 21. Juli 2014 mehrere Satellitenbilder. Die Aufnahmen sollten Aktivitäten der ukrainischen Luftabwehr am Tag des Absturzes in der Ostukraine belegen.

Nun hat die Investigativplattform Bellingcat zwei dieser Satellitenbilder in einem ausführlichen Bericht analysiert - und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, "dass diese Satellitenfotos falsch datiert und durch die Software Adobe Photoshop CS5 digital verändert wurden." Das stellt die Glaubwürdigkeit der russischen Position in Frage.

Der Absturz des Fluges MH17 ist eine Tragödie, und die Frage, wer dafür verantwortlich ist, beschäftigt auch uns in der SPIEGEL-ONLINE-Redaktion seit knapp einem Jahr. Wir haben viele Artikel dazu veröffentlicht. Auch über die Bellingcat-Analyse haben wir in den vergangenen Tagen ausführlich und an prominenter Stelle auf unserer Startseite berichtet.

Es zählt zu unseren journalistischen Prinzipen, dass wir eine brisante Neuigkeit erst dann als verlässliche Information werten, wenn wir sie aus zwei voneinander unabhängigen, vertrauenswürdigen Quellen erhalten haben. Schätzen wir eine Nachricht als so brisant ein, dass wir sie Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht vorenthalten wollen, obwohl wir sie noch nicht eindeutig verifizieren konnten, dann wählen wir eine vorsichtige Formulierung.

So haben wir es bei der ersten Meldung über den Bellingcat-Bericht in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Überschrift und im Vorspann getan. Aber im Artikeltext haben wir diese Vorsicht nicht durchgehalten. So endete der Text mit der Formulierung im Indikativ: "Doch nun haben die Experten von Bellingcat eben diese Aufnahme als Fälschung enttarnt." In dieser Eindeutigkeit widerspricht der Satz unseren Prinzipien von journalistischer Sorgfalt. Das trifft ebenso auf eine zweite Meldung zu, die wir am selben Tag auf unserer Startseite veröffentlichten und deren Überschrift lautete "Wie Russland die MH17-Beweise manipulierte"(inzwischen haben wir die Überschrift geändert). Auch hier hätten wir von Beginn an vorsichtiger formulieren und klarmachen müssen, dass es zwar den Vorwurf der Fälschung gibt, dieser aber nicht zweifelsfrei bewiesen ist.

Denn das wurde deutlich, als wir das Thema weiter bearbeiteten - wie wir es immer tun, um einer Sache wirklich auf den Grund zu gehen. Nach den ersten Meldungen führten wir ein Interview mit dem Bildforensiker Jens Kriese, der den Bellingcat-Bericht kritisierte und zu dem Ergebnis kam: Die Analyse der Satellitenbilder lässt nicht den Schluss zu, dass Moskau lügt. Das Interview, das wir gestern Vormittag auf unserer Startseite veröffentlichten, ermöglicht es Ihnen, sich ein differenzierteres Bild des Themas zu machen.

Selbstkritisch müssen wir festhalten: Diese professionelle Skepsis im Umgang mit der Quellenlage, das Hinterfragen der Quelle hätten wir bereits in den vorherigen Artikeln stärker zum Ausdruck bringen sollen. Wir lernen daraus und nehmen uns vor, dies in künftigen Fällen zu beherzigen. Denn wir wollen Sie, liebe Leserinnen und Lesern, so aufrichtig und transparent wie möglich über die Weltgeschehnisse informieren. Und natürlich bleiben wir am Thema MH17 dran.
Zum Autor

Florian Harms ist Chefredakteur von SPIEGEL ONLINE.

Elliot Higgins, aka Bellingcat, is being debunked all over internet by real experts and scientists

15 minutes of fame over? Elliot Higgins, aka Bellingcat, is being debunked all over internet by real experts and scientists

Blogger Elliot Higgins, aka Bellingcat is getting debunked everywhere for his amateurish MH17 reports. Not only have his methods been criticised by real experts and actual scientists, but now Higgins’ real identity as a neocon, Atlantic Council stooge are being brought to light.

eliot-higgins
We start with an excellent comment from user “damien” from Moon of Alabama that sums up the ridiculous, and staged, attention the western MSM pays blogger Elliot Higgins, aka Bellingcat…
Charles Wood, an expert in digital images and metadata, takes issue with Higgins’s treatment of image data. A Russian blogger NTV makes similar objections. And a Dutch blogger provides credible evidence that Higgins has himself been faking his key photographs.
In relation to MH17 Russia Insider blogger Byzantium provides an outstanding survey of all the key evidence issues, in the process further discrediting Bellingcat.
The BUK missile system’s manufacturer Almaz-Antey gets into the picture. The company had been the subject of European sanctions over the use of its missile on MH17 and appealed to the European Court of Justice:
On the strength of a technical study of the aircraft damage Almaz-Antey claims MH17 was shot down by a BUK missile of a type not made in Russia since 1999.Almaz-Antey claims the BUK was launched from near the settlement of Zaroschshenskoe, which is in the area where the Russian satellite imagery show a Ukrainian BUK missile launcher present on the day of the tragedy.
Almaz-Antey rules out on technical grounds any possibility of MH17 having been shot down by a BUK missile launched from Snizhnoe, which is the theory favored by those who say MH17 was shot down by the militia.
Meanwhile Higgins has been adopted as an expert by the Atlantic Council and is one of the coauthors of a key anti-Putin report by the Council leadership which was published on May 28. Higgins is described as “a Visiting Research Associate in the Department of War Studies at King’s College London”. The Council also sponsored him on a trip to Ukraine.
You have to ask why this amateur is given this level of political prominence. Blogger Deep Resource identifies some of his backers.
Bellingcat aka Elliot Higgins is nothing more than a simple charlatan. This guys 15 minutes are way over. Let’s move on to the real experts and pros in order to finally uncover the MH17 coverup.
Eliot Higgins aka Brown Moses, the founder of Bellingcat “by and for citizen investigative journalists”, is beloved by NATO media. Higgins is always able to “prove” by amateur “analysis” of open source data that the “bad guys”, just as the U.S. or NATO claim, did indeed do the bad thing that happened. The problem is that Higgins is no expert of anything. He was an unemployed office worker who looked at Youtube videos from Syria and tried Internet searches to find out what weapons were visible in the videos. That is all that made him an “expert”.
But Higgins claimed to prove that the Syrian government launched rockets with Sarin on Ghouta, an area south of Damascus. An MIT professor and real expert proved (pdf) that he was wrong.
Higgins claimed to “prove” that rockets launched from Russia hit Ukraine by looking at aerial pictures of impact craters. But a real expert of the method said that crater analysis is “highly experimental and prone to inaccuracy” and warned against its use without further corroboration.
Now another “expert” of Bellingcat, who’s source of “expertise” is unknown but likely also low, tries to prove that Russia manipulated some aerial pictures it published about the MH17 airline incident in Ukraine. That made some splash in the usual NATO media but is complete nonsense. Yes, the pictures were obviously “manipulated” as labels were added to them. But that the visual content of the pictures were changed, as the “expert” claimed to prove by a JPEG compression analysis, is clearly bullshit. The “expert” claims that “all image content should present roughly the same [compression] error levels if the photo has not been altered.” That is nonsense. JPEG compresses a flat white surface with low error level and a rough multicolor part of a picture with a higher compression error level. That is digital compression 101 which I myself learned when I was doing a bit of math work on the early PNG format definition. So it turns out that the “expert” simply does not understand how JPEG compression works.
Out of three big “finds” that made it into the media Higgins and Bellingcat had three that were proven to be wrong by real experts. Any media who further quote “analysis” by the “experts” Higgins and Bellingcat should be regarded as propaganda outlet and not as a serious source of news.

Bellingcat MH17 Author Former Stasi Collaborator

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There are signs that der Spiegel has got a little intimidated by the negative reader comments concerning der Spiegel’s continued reliance on Bellingcat’s ‘research’. Now der Spiegel discloses that one of the person’s working on the case of the alleged Russian fake MH17 radar pictures, was a former Stasi collaborator named Olaf Neitsch, who worked under the nick Timmi Allen. The Stasi was the intelligence agency of the communist GDR of former fame.
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Timmi Allan, hobby photo forensic analyst
[spiegel.de] – Bellingcat-Autor war hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter
[jungewelt.de] – Virtuelle Wahrheiten im ZDF
https://deepresource.wordpress.com/2015/06/05/bellingcat-mh17-author-former-stasi-collaborator/

Recherche zu MH17-Abschuss: Bellingcat-Autor war hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter

  Angebliche Bellingcat-Beweise zum MH17-Abschuss: Gefälschte Satellitenbilder?  Zur Großansicht
bellingcat.com
Angebliche Bellingcat-Beweise zum MH17-Abschuss: Gefälschte Satellitenbilder?
Die Recherchegruppe Bellingcat wirft Russland vor, Satelliten-Aufnahmen zur MH17-Katastrophe gefälscht zu haben. Einer der Autoren war hauptamtlicher Mitarbeiter der Stasi.

Mit der Behauptung, das russische Verteidigungsministerium habe Satellitenbilder zum Abschuss von Flug MH17 manipuliert, sorgte die Rechercheplattform Bellingcat zuletzt für Aufsehen. Bild-Forensik-Experten haben den Report inzwischen als "Kaffeesatzleserei" und unwissenschaftlich kritisiert. Hany Farid vom Dartmouth College in den USA hält die Bellingcat-Analyse für "verhängnisvoll fehlerhaft bis spekulativ". Der Umgang mit den Bildern hat auch unter SPIEGEL-ONLINE-Lesern für Diskussionen gesorgt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Nun steht die Plattform wegen einer Personalie im Mittelpunkt. Einer der Autoren von Bellingcat war nach Informationen von SPIEGEL ONLINE bis zur Wende Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, kurz Stasi. Der Mann aus Berlin trat bei Bellingcat unter dem Pseudonym Timmi Allen in Erscheinung. Wie die Recherchen ergaben, findet sich Allens Klarname auf einer Liste, die rund 95.000 hauptamtliche Mitarbeiter der Stasi aufführt, Stand Herbst 1989. Laut Dienststellenschlüssel war der Mann in der Kreisdienststelle Treptow des Ministeriums für Staatssicherheit tätig.

Welche Aufgaben der Mann bei der Stasi genau hatte, ist unklar. Auch inwieweit seine Vergangenheit die Arbeit für Bellingcat beeinflusst haben könnte, lässt sich nicht sagen. Bellingcat-Gründer Eliot Higgins verteidigt den Mitarbeiter. Er sei nicht in der Position, Deutschen zu erzählen, was sie über die Vergangenheit von Timmi Allen denken sollten, sagte Higgins SPIEGEL ONLINE: "In den vergangenen neun Monaten habe ich ihn als Freiwilligen kennengelernt, der seine Freizeit geopfert hat, um die Wahrheit hinter dem Mord von 298 Passagieren an Bord von Flug MH17 aufzudecken." Wenn jemand Allen angreifen wolle, "dann haben diese Leute ein Problem, nicht Timmi".

Bellingcat hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen mit Recherchen zu Kriegsverbrechen in Syrien, aber auch in der Ukraine gemacht. Timmi Allen gehörte zum Bellingcat-Team, das den Weg der russischen Buk-Rakete nachzeichnete, die für den Abschuss von Flug MH17 verantwortlich gewesen sein soll. Auch der SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE haben bei der Recherche zum MH17-Abschuss bereits mit Bellingcat zusammengearbeitet.

Timmi Allen wird auch als Autor im jüngsten Bericht geführt, in dem Bellingcat dem russischen Verteidigungsministerium vorwirft, Satellitenbilder zum Fall MH17 gefälscht zu haben.

Der Mann, der für Bellingcat als Timmi Allen auftrat, wollte die Vorwürfe gegenüber SPIEGEL ONLINE weder bestätigen noch dementieren. Im Umfeld von Bellingcat heißt es, er habe Higgins seine Vergangenheit erst kürzlich offenbart. Er sei "nicht stolz" auf die Zeit bei der Stasi. Er gebe an, mit den Genossen von einst gebrochen und ein neues Leben begonnen zu haben. In der Liste hauptamtlicher Mitarbeiter wird sein Jahresgehalt mit 20.295 Mark aufgeführt. Das lässt auf einen niedrigen Dienstgrad schließen.

Bellingcat positioniert sich als Plattform "von und für investigative Bürgerjournalisten", offen für jeden. An dem Portal arbeiten Personen aus zahlreichen Ländern.